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Blähgraphit und geblähte GraphiteEigenschaften und Anwendungsgebiete von Blähgraphit und geblähten Graphite
Es gibt eine Reihe von herkömmlichen und neuen Anwendungen für Blähgraphit. Durch das Blähen wird die Kristallstruktur des Graphits zerstört (REM-Aufnahmen). Daraus ergibt sich eine enorme Volumenzunahme, eine sehr große Oberfläche und eine hervorragende Formbarkeit.
Früher wurde der Blähgraphit hauptsächlich zum Abdecken von Metallschmelzen verwendet, um sie vor der Oxidation und dem Abkühlen zu bewahren.
In den vergangenen Jahren wurden Blähgraphit-Sorten entwickelt, die sich für die Herstellung von Graphit-Folien, -Platten, -Bändern, -Dichtungen, -Manschetten, -Lagern, -Formkörpern usw. eignen.
Der Blähgraphit hat sich weite und aussichtsreiche Anwendungsgebiete erschlossen. Ein Schwerpunkt liegt heute beim Brandschutz. Man benutzt in diesem Falle im wesentlichen drei seiner vielfältigen Eigenschaften
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Erstens dehnt er sich bei Hitzeeinwirkung bei bestimmten Sorten bis auf das 375-fache Volumen aus und bildet damit eine sehr große Oberfläche, die eine schnelle Oxidation des Kohlenstoffs ermöglicht. Dadurch wird der Umgebungsluft der Sauerstoff entzogen, und die Luft wird inertisiert. Die Luft wirkt dann als Löschmittel gegen den Brand und erstickt ihn.
Zweitens bildet der Graphit keine Flammen und erlischt, wenn keine Wärme mehr zugeführt wird. Es kann daher durch den Graphit kein Brandherd entstehen.
Drittens wird in einigen Fällen von der enormen Expansion des Graphits beim Blähen Gebrauch gemacht, so daß man bei geschickter Anwendung Pfropfen bilden kann, die eine Ausbreitung des Brandes verhindern.
Weitere Anwendungsgebiete liegen z.B. in der Elektro-Industrie, in der Chemischen Industrie und in der Schmiermittelindustrie.
weitere Informationen
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen "REM"
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|  Bild 1: Blähfähiger Flockengraphit Bild 2: Geblähter Flockengraphit Bild 3: Detail
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